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Eine verzauberte Welt, fantastische Kreaturen, Helden, Mythen und Könige eines antiken Volkes
Gemäss der Geschichte und gemäss einiger Autoren, wie beispielsweise Miles Dillon und Nora Chadwick, ist die keltische Kultur etwa um das zweite Jahrtausend v. Chr. geboren.
Die Kelten, grosse, blonde Männer, autoritär und kriegerisch, gehörten einer Rasse an, die aus dem Schwarzwald stammt.
Von der Quelle der Donau und Drau aus, sind sie erst friedlich, später auch mit Eroberungen bis fast nach ganz Ost-, Süd- und Westeuropa vorgedrungen und schliesslich auch an den britischen Küsten und in Irland eingezogen.
Sie waren ein dominantes und starkes, zugleich aber auch ein intelligentes Volk, das zwar seine Kultur nicht ausgerottet, aber die eigene Sprache, eigene Traditionen und die eigene Religion aufgegeben hat.
Stattdessen nahmen sie alles an, was ihren Gedanken und ihrem Lebenswandel entsprach.
Erzählungen und Sagen, die wir heute von diesem antiken Volk kennen, verdanken wir den christlichen Mönchen.
In der Zeit zwischen dem VII. und XII. Jahrhundert, waren sie diejenigen, die alles von den Kelten wiederbelebt, aufgearbeitet und dokumentiert hatten.
Dies selbstverständlich vom christlichen Standpunkt aus, aber trotzdem ohne den Ursprung zu missachten.
Die Kelten hatten einen Pakt mit dem Wald, mit der Natur, mit den Elfen, den Geistern und den Nymphen, kurz, allen Bewohnern von Wurzeln, Gipfeln und Höhlen, geschlossen.
Für diese Waldmenschen gab es keine Geheimnisse; sie waren Kenner der geheimnisvollen Sprache der Blätter, der Felsen, des Wassers.
Ihre Liebe und ihr Respekt der Natur gegenüber, war das erste und einzige Gesetz ihres Lebens; etwas, das wir Menschen heutzutage leider schon seit langer Zeit verloren haben.
Das keltische Tarot setzt sich aus 78 Karten zusammen. Es besteht genau, wie das ägyptische, beziehungsweise das traditionelle Tarot, aus 22 grossen und 56 kleinen Arcani.
Die grossen Arcani sind sehr komplexe Bilder von göttlichen Figuren, die in das Innere eines Rahmens eingesetzt sind. Diese Bilder zeigen verflochtene Blumen, Blätter, Knöpfe und Spiralen in verschiedenen Farben.
Es scheint, als seien sie ausgestattet mit verschiedenen magischen Kennzeichen und begleitet von Helfern, wie beispielsweise Tiere, Vögel, Fische.
Die kleinen Arcani sind hingegen wunderschöne Bilder von Pflanzen, immer im Originalrahmen, begleitet von den Lebewesen, die in der Natur wohnen.
DIE BEDEUTUNG DER ARCANI
Der Symbolismus des Arcanus hängt entweder vom Mythus und der Eigenschaft Gottes ab oder von den dargestellten Pflanzen.
Die Deutung hingegen hängt von der Richtung der Karten ab. Diese kann sich im Verlauf des Spiels ändern, das bedeutet, die Karten können sich gerade oder umgedreht präsentieren.
Die Weissagung wiederum ist zusammengefasst im Schlüsselwort eines jeden Arcanus, in der Jahreszeit, in der dieser aktiver ist.
Mit der Zeit ist dies dann das entgültige Urteil.
WENN IHRE LEITKARTE DAMONA ODER MORRIGAN IST
Die Muttergöttin, die Mutter der Erde — mit ihrer „Nummer zwei“ war sie ungeheuer wichtig für die Kelten. Ihr dominierender Planet ist der Mond, den die Kelten als das nächtliche Auge des Himmels angesehen haben. Er war der Angelpunkt, um den sich die gesamte Gründung des keltischen Kalenders drehte.
Schlüsselwort:
Fruchtbarkeit, Weisheit, Instinkt, Energie der Natur
Die Karte liegt gerade vor Ihnen:
physisch-psychische Ausgeglichenheit, Heilung, die Mutter, die Braut, eine gute Freundin
Die Karte liegt umgekehrt vor Ihnen:
gefährliche Passivität, falsche Intuitionen, Betrug, gefragte Hilfe abgelehnt
Die Zeit:
Montag; Mai, Juni
Sternzeichen:
Krebs, Stier
Der Ratschlag dieser Karte:
Das Schweigen wird die Hefe Deiner Handlungen sein; wer mit Schweigen agiert, wird sein wirkliches Ziel tausend Mal erreichen!
WENN IHRE LEITKARTE EPONA IST
Epona ist eine Karte der grossen Arcani mit der Nummer XX — Eine Göttin, die vor allem im militärischen Bereich der Kelten sehr verehrt wurde.
Sie präsentiert sich wie eine wilde Figur, in einer engen Beziehung mit unkontrollierten Kräften der Natur, wie eine Königin im Galopp.
Epona kommt von dem lateinischen Wort EQUUS, was Pferd bedeutet.
NUMMER XX — das heisst 4 x 5.
Vier bedeutet Erde und Materie, und fünf, ist die Summe von zwei Monden und drei Sonnen.
Es ist die keltische Zahl der Ewigkeit und der Auferstehung.
EPONA, begleitet von verschiedenen Vogelarten, darunter der Uhu, die Nachtigall und der Adler, präsentiert die Kenntnis und die Macht, die Magie des Lebens zu übertragen und gleichzeitig lehrt sie den Weg ins Jenseits.
Schlüsselwort:
Verhängnis, Wiedergeburt, Änderungen, Schicksal
Die Karte liegt gerade vor Ihnen:
Richtiges Urteil, himmlischer Schutz, wiedergefundene Menschen, glückliche Liebe, Evolution, schnelle und unerwartete, positive Ereignisse.
Die Karte liegt umgekehrt vor Ihnen:
Falsche oder ungünstige Urteile, Krisen bei Paaren, Scheidung, schlechte Gesundheit, Enttäuschungen, Alkoholismus.
Die Zeit:
Samstag, Februar
Sternzeichen:
Schütze, Wassermann, Fisch
Der Ratschlag dieser Karte:
Versuche nicht das Schicksal allein zu ändern!
Lasse den Mond für Dich entscheiden!
Ein Eingriff von oben wird Deine Situation umkehren!
Überlasse Dich der Auswahl des Himmels, nimm was er Dir sendet!
WENN IHRE LEITKARTE DIE STECHPALME— TINNE
KLEINER ARCANUS; DIE GOTTHEIT „CUCHULAINN“
In der keltischen Welt sind Pflanzen als Lebewesen angesehen, die reagieren, sprechen, zuhören und sogar für die Freiheit ihrer Welt kämpfen.
Es sind Einwohner eines grossen Tempels (Wald) unter offenem Himmel, anerkannt von der Göttlichkeit der Natur, unter deren Führung sie ihre Aufgaben ausführen.
Gottheit CUCHULAINN: entspricht dem zweiundzwanzigsten GROSSEN ARCANUS . Sie ist kein Gott, sondern eher eine Heldenfigur, eine Art keltischer ACHILLE.
Schlüsselwort:
Heldentum, Stolz, Gerechtigkeit, Rache
Schutzfunktion:
Sie schützt vor Blitzen, ist ein magischer Verteidiger gegen schädliche Personen und Situationen.
Handelt und hat seine Kraft in allen vier Jahreszeiten; aber seine Zeit, das heisst sein Domizil ist vom 8. Juli bis zum 4. August.
Der Ratschlag dieser Karte:
Übernehme die Herrschaft über Deine Aktionen!
Diszipliniere die Impulse, halte Deinen Stolz zurück!
Nur wenn Du wieder Herr über Dich selbst bist, kannst Du Macht ausüben auf diejenigen, die um Dich herum sind!
DIE GÖTTLICHEN KARTEN DES KARMA
Die göttlichen Karten des Karma bestehen aus vierundvierzig Karten. Jede einzelne gehört zu einem der vier traditionellen Elemente: Erde, Luft, Wasser und Feuer.
Sie bezieht sich daher auf spezielle Weise auf einen bestimmten Platz im Leben eines jeden Individuums.
Die Geschichte von diesen Karten ist in zwei Thesen aufgeteilt:
Laut einigen Schriftstellern existiert die erste These seit jeher und wird ausschliesslich mit dem Buddhismus in Verbindung gebracht.
Die zweite These hingegen bezieht sich auf unsere Epoche und wird indirekt in Verbindung gebracht, mit den Schweizer Psychiatern und Psychologen Carl Gustav Jung und Sigmund Freud.
Warum diese beiden? Für alle die die Werke dieser zwei Persönlichkeiten kennen, ist die Antwort auf diese Frage einfach.
In der Tat, Dank ihnen und ihren Werken, hilft uns die Psychologie und Psychoanalyse heute ungeheuer. Sie liefert uns unglaubliche, versteckte Antworten unseres Bewusstseins und unseres Unbewusstseins.
Durch die Karten des Karma, die auch die Karten „der Energie des Lebens“ genannt werden, können wir unsere Vergangenheit oder auch unsere früheren Leben entdecken und erkennen, unsere Zukunft sehen, und vor allem uns selbst helfen, sei es in der Gegenwart oder in schwierigen Momenten.
Diese Art von Karten zu Rate zu ziehen, ist kein einfaches Spiel oder ein Zeitvertreib an langen Nachmittagen, an denen man nicht weiss, was man machen soll.
Nein, Karmakarten zu Rate zu ziehen, heisst, sich ehrlich an sich selbst zu wenden, ohne Angst oder Zweifel in das eigene Innere einzutreten und die Quelle der Lebensenergie zu suchen.
Wenn auf Ihre Frage die Antwortkarte „Schutzengel der Erde“ kommt, bedeutet dies:
Schlüsselzahl 6 - Ausgeglichenheit
Planet - Sonne
Element - Erde
Schlüsselwort - Erfolg
Antwort - Deine Projekte werden gelingen
Frage - Was fehlt Dir wirklich, was von grosser Wichtigkeit ist?
Indikationen - Öffne Dich den anderen und Dir selbst
Ratschlag: Die eigenen Mängel und die Qualitäten der anderen zu erkennen,
heisst, den Weg zu einer Partnerschaft zu öffnen, die nützlich und
profitabel sein
Wenn auf Ihre Frage die Antwortkarte „Die verrückte Schlange des Feuers“ kommt, bedeutet dies:
Schlüsselzahl 11 - Plötzliche, gewaltsame Änderungen
Planet - Uranus
Element - Feuer
Schlüsselwort - Erschütterung
Antwort - Die Änderung ist hier
Frage - Was bedeutet diese Änderung?
Indikation - Ziehe aus der Änderung einen Vorteil
Ratschlag: Schaue in Dich rein, habe keine Angst, mit Dir selbst
abzurechnen!
Du bist auf dem richtigen Weg. Jedes Ende hat auch seinen
Anfang!
Und zum Schluss, wenn man nur ein wenig die Fragen, Indikationen und Ratschläge der Karmakarten versteht und vor allem die Hinweise akzeptiert, kann all das zusammen eine grosse Hilfe sein, zu verstehen, andere und uns selbst kennenzulernen.




