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DIE MYSTERIÖSE WELT DER KARTEN
Orakelbefragungen, Handlesen oder Tarotkarten legen. Immer mehr Menschen suchen Antworten auf ihre Fragen in einer dieser Weissagekünste. Wer von uns hat sich noch nie, sei es aus Neugier, sei es aus echtem Glauben, die Karten legen lassen? Wer von uns hat noch nie das Bedürfnis verspürt, etwas über Gegenwart und Zukunft zu erfahren? Wer hat noch nie verzweifelt eine Vertrauensperson gesucht, der man glauben und der man auch die intimsten Geheimnisse verraten kann?
Orakelbefragungen, Handlesen oder Tarotkarten legen. Immer mehr Menschen suchen Antworten auf ihre Fragen in einer dieser Weissagekünste. Wer von uns hat sich noch nie, sei es aus Neugier, sei es aus echtem Glauben, die Karten legen lassen? Wer von uns hat noch nie das Bedürfnis verspürt, etwas über Gegenwart und Zukunft zu erfahren? Wer hat noch nie verzweifelt eine Vertrauensperson gesucht, der man glauben und der man auch die intimsten Geheimnisse verraten kann?
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Orakelbefragungen, Handlesen oder Tarotkarten legen. Immer mehr Menschen suchen Antworten auf ihre Fragen in einer dieser Weissagekünste.
Wer von uns hat sich noch nie, sei es aus Neugier, sei es aus echtem Glauben, die Karten legen lassen? Wer von uns hat noch nie das Bedürfnis verspürt, etwas über Gegenwart und Zukunft zu erfahren? Wer hat noch nie verzweifelt eine Vertrauensperson gesucht, der man glauben und der man auch die intimsten Geheimnisse verraten kann?
Ich glaube, diese Notwendigkeit haben wir alle schon verspürt und werden sie auch immer wieder verspüren. Es hängt nur von uns selbst ab, woran wir glauben und was wir hören wollen.
Heute, zu Beginn des 3. Jahrtausends ist der Mond kein Mysterium mehr, beherrscht die Technologie alle möglichen Bereiche unseres Lebens, genügt ein einziger Klick, um das berühmte Fenster Internet zu öffnen und die Welt vor uns ausgebreitet zu sehen.
Dennoch fahren wir fort, durch hunderte und aberhunderte verschiedener Arten der Weissagung Antworten, Erklärungen und Bestätigungen zu suchen.
An was soll man glauben? Was ist die seriöseste Art der Hellseherei? Welche Methode ist die genaueste?
" DIE WAHRHEIT, DIE WIR KENNEN - ODER DIEJENIGE, DIE WIR KENNEN WOLLEN?"
Die Geschichte des Tarot ist Tausende von Jahren alt und bis zum heutigen Tag kennt man ihren genauen Ursprung nicht.
"TAR ROG" ist arabisch und bedeutet die "königliche Strasse". Es existiert auch eine lateinische Bedeutung, nämlich "ARS REGGIA", was soviel heisst, wie die "königliche Kunst", gemäss antiken Sagen "die Strasse der Verwandlung" oder "die Strasse zur Wahrheit".
Es gibt heute Tausende von Erklärungen und Übersetzungen und die Frage: "Wo versteckt sich die Wahrheit?" stellt sich uns zwangsläufig. Unsere Vorfahren haben uns ein phantastisches Erbe hinterlassen, das im Laufe der Jahrhunderte verstanden, übersetzt und perfektioniert wurde. An erster Stelle dieses Erbes stehen die 22 Karten des "grossen ARCANUS".
Die ersten Dokumente, die deren Existenz bestätigen, stammen aus dem Zeitalter des alten Ägyptens; es sind die Bilder eines geheimen Buches, das "Buch des THOTH". Autor dieser Theorie ist der Philologe COURT de GIBELIN. Er veröffentlichte 1781 in seinem Buch "die primitive Welt" die Existenz und Gewissheit aller 78 Arcani. Er versicherte, dass diese 78 Arcani von dem Gott des Mondes, ein Gott in Gestalt eines Menschen und mit dem Kopf eines Storchen, erfunden wurden. Gemäss diesem Autor wurden sie von einer Vielzahl Priester genutzt, um das Schicksal des Reiches und der Regierung zu erfahren.
In derselben Epoche gab es noch einen anderen Autor, JEAN FRANCOIS ALLIETTE, der durch das Anagramm des Nachnamens "ETTEILLA" bekannt geworden ist. In seinem Werk "Arten und Weisen mit Tarotkarten zu spielen" behauptet und versichert er, dass die Tarotkarten schon mehr als 2000 Jahre vor Christus, also noch vor der grossen Sintflut, erfunden wurden. Sie sollen während einer Zusammenkunft der Begründer der hohen Magie, unter Vorsitz von ERMETE TRISMEGISTO persönlich, kreiert worden sein. Man habe sie auf goldene Karten eingraviert und im Tempel von MEMPHIS aufbewahrt.
ELIPHAS LEVI, Abt, Wissenschaftler und Astronom, spricht in seinen Werken, die auf der Entzifferung der Hieroglyphenschrift basieren, von Arcani als identische Figuren, die auf die Vorhänge des Korridors, der sich im Inneren der grossen Kheopspyramide befindet, gezeichnet wurden.
Von dieser Vorlage leitete er seine berühmte astronomische Weissagung ab, die besagt, dass die Karten, nach ägyptischen Ritualen wachgerufen, eine zusammengehörende Harmonie mit Zahlen und Buchstaben ergeben und aus den Namen und Positionen der Planeten, mit ihren entsprechenden "beherrschenden Genen", auf 360° des Sternenkreises gebildet wurden.
Aber wir wollen noch einmal zurückkehren in die Vergangenheit, in die Zeit um 1300 - 1350.
Die indischen Zigeuner begannen mit ihren Wanderungen und teilten sich in zwei Sippen. Die eine Hälfte machte sich auf in Richtung Balkan, die andere erreichte Ägypten. Wahrscheinlich kamen die Zigeuner auf dieser Reise in Kontakt mit der Thematik der Esoterik.
Es wurde beobachtet, dass neben den typischen Berufen der Zigeuner, wie Schmied, Tänzer oder Pferdezüchter, auch der Beruf des Sehers dazukam.
Leider war es so, dass sowohl das Kartenlegen, als auch das Handlesen in diesen Jahrhunderten von der Inquisition verfolgt wurde und somit für lange Zeit ausschliesslich das Vorrecht der Zigeuner blieb. Am Ende dieser kurzen Geschichte kommen wir auf den Punkt:
Der esoterische Symbolismus des Tarots stammt aus dem alten Ägypten und wurde dank der ägyptischen Kartenlegekunst in den Prototyp der indianischen Spielkarten eingefügt.
Es ist unabdingbar, noch einmal den Abt ELIPHAS LEVI und seine Hypothese, die uns zu dem Tempelorden bringt, zu erwähnen. Auch PHILIP der Schöne bringt den Tempelorden ins Gespräch.
Seiner Meinung nach brachte dieser Orden die Karten und die alten Weisheiten auf europäisches Territorium, genauer gesagt nach Frankreich. Dort wurden die berühmten französischen Karten geboren, das TAROT von MARSEILLE.
Die Karten - Arcani des Tarots
" Tarotkarten sind 78 Knochen der Wahrheit " ( Maurice Magre )
Die Archetypen unserer menschlichen Seele erzählen uns eine Geschichte. Unsere Geschichte, den Symbolen gegenüber, die uns in Kontakt mit einer Bewusstseinsstufe bringen, die nur schwer zugänglich ist. Dieses Niveau ist weit entfernt von unserer gewohnten Fähigkeit, die Dinge zu verstehen. Es gelingt uns höchstens ab und zu im Traum, uns ihm zu nähern. Träume und Symbole des Unterbewusstseins wecken unsere schlafenden Gefühle und unsere verschlossenen Intuitionen des modernen Lebens. Auf diese Weise erlauben sie es uns, mit diesem hohen Niveau des Unterbewusstseins in eine Beziehung zu treten.
Die Karten, Arcani des Tarots, sind allein schon eine Summe aller esoterischen Traditionen. Man kann sie lesen, wie die Seiten eines Buches, das uns auf einen Spaziergang in unser eigenes ICH einlädt.
In der Tat ist jeder Arcanus ein Vorhandensein für sich; eine entschlüsselbare Wahrheit auf zwei Ebenen; eine geistig, die andere materiell.
Die 78 Arcani, die das Kartenbündel bilden, sind in zwei Teile geteilt: 22 grosse Arcani und 56 kleine.
Die grossen Arcani widerspiegeln die grossen Mysterien, das göttliche Prinzip, den inneren Kamin, die Kraft der Natur, das Schicksal. Sie zeigen, welche Energie gebraucht oder beherrscht werden muss, um das Eigenbewusstsein zu erreichen. Dank dieses Eigenbewusstseins ist es möglich, die Welt kennenzulernen und Fortschritte im Leben zu machen, indem man mit Klarsicht die Gesetze des Universums beachtet.
Die kleinen Arcani, die schlussendlich 56 modernisierte Karten für Spiele, wie Canasta oder Romeé sind, stellen in der Kartenlegekunst die kleinen Mysterien dar. Sie präsentieren die kleinen Gegebenheiten des Lebens, die Zusammentreffen, die familiären Ereignisse oder die persönlichen Botschaften, Notizen, Erfolge und Misserfolge im beruflichen Bereich, aber ohne "schicksalhaftes Gewicht".
Mit wenigen Worten: Ihre Symbolik ist persönlich und repräsentiert die neuere Zeit.
Es existieren keine positiven oder negativen Karten. Diesen Gedanken muss man zurückweisen, sonst befindet man sich schnell im totalen Chaos. Wir müssen die Arcani akzeptieren, lesen, wie YIN und YANG, wie den Schatten und das Licht. Wir müssen uns vor Augen halten, dass ein Arcanus seine Funktion nur im Zusammenspiel mit den benachbarten Arcani erfüllen kann.
Die Arcani des Tarot antworten auf unsere Fragen, aber auch auf Fragen von anderen und über andere. Oft leisten sie Widerstand, weigern sich, eine Antwort zu geben. In diesem Fall müssen wir diese Entscheidung respektieren.
Die Gründe dafür können nämlich in der Tat eine Schutzfunktion dem gegenüber, der sie befragt oder auch der Zukunft gegenüber sein. Dies vor allem, wenn es um Gesundheitsfragen oder um die Lebenserwartung geht.
Oft bleibt die Frage auch unbeantwortet, wenn es sich um boshafte Neugier einem anderen gegenüber handelt.
Jegliches Legen der Arcani begreift sich als Phänomen der Weissagung. Es bedarf allerhöchster Konzentration, es darf nie von eigenen Ängsten oder Trugbildern beeinflusst werden
Kartenlegen oder Kartenlegenlassen ist kein Spiel, kein Zeitvertreib; es ist eine ernsthafte Angelegenheit und ein ganz besonders heikler Moment, versteckt in einem mysteriösen Licht.
Nur diejenigen, die all das respektieren werden Resultate erhalten.
Seit einigen Jahren breitet sich das Tarot überall aus. Tausende haben ihre Kräfte der Weissagung entdeckt. Zahlreiche Künstler haben ihre eigenen Kartenbündel kreiert und neue Moden und Bedeutungen in der Auslegung erfunden. Kommerz und Konsum nehmen ihren Platz ein. Jede Epoche hat ihre "Mode", die kommt und geht.
Aber die Wahrheit des Tarot und im Tarot ist nur eine - seit jeher und für immer.
Ich glaube, diese Notwendigkeit haben wir alle schon verspürt und werden sie auch immer wieder verspüren. Es hängt nur von uns selbst ab, woran wir glauben und was wir hören wollen.
Heute, zu Beginn des 3. Jahrtausends ist der Mond kein Mysterium mehr, beherrscht die Technologie alle möglichen Bereiche unseres Lebens, genügt ein einziger Klick, um das berühmte Fenster Internet zu öffnen und die Welt vor uns ausgebreitet zu sehen.
Dennoch fahren wir fort, durch hunderte und aberhunderte verschiedener Arten der Weissagung Antworten, Erklärungen und Bestätigungen zu suchen.
An was soll man glauben? Was ist die seriöseste Art der Hellseherei? Welche Methode ist die genaueste?
" DIE WAHRHEIT, DIE WIR KENNEN - ODER DIEJENIGE, DIE WIR KENNEN WOLLEN?"
Die Geschichte des Tarot ist Tausende von Jahren alt und bis zum heutigen Tag kennt man ihren genauen Ursprung nicht.
"TAR ROG" ist arabisch und bedeutet die "königliche Strasse". Es existiert auch eine lateinische Bedeutung, nämlich "ARS REGGIA", was soviel heisst, wie die "königliche Kunst", gemäss antiken Sagen "die Strasse der Verwandlung" oder "die Strasse zur Wahrheit".
Es gibt heute Tausende von Erklärungen und Übersetzungen und die Frage: "Wo versteckt sich die Wahrheit?" stellt sich uns zwangsläufig. Unsere Vorfahren haben uns ein phantastisches Erbe hinterlassen, das im Laufe der Jahrhunderte verstanden, übersetzt und perfektioniert wurde. An erster Stelle dieses Erbes stehen die 22 Karten des "grossen ARCANUS".
Die ersten Dokumente, die deren Existenz bestätigen, stammen aus dem Zeitalter des alten Ägyptens; es sind die Bilder eines geheimen Buches, das "Buch des THOTH". Autor dieser Theorie ist der Philologe COURT de GIBELIN. Er veröffentlichte 1781 in seinem Buch "die primitive Welt" die Existenz und Gewissheit aller 78 Arcani. Er versicherte, dass diese 78 Arcani von dem Gott des Mondes, ein Gott in Gestalt eines Menschen und mit dem Kopf eines Storchen, erfunden wurden. Gemäss diesem Autor wurden sie von einer Vielzahl Priester genutzt, um das Schicksal des Reiches und der Regierung zu erfahren.
In derselben Epoche gab es noch einen anderen Autor, JEAN FRANCOIS ALLIETTE, der durch das Anagramm des Nachnamens "ETTEILLA" bekannt geworden ist. In seinem Werk "Arten und Weisen mit Tarotkarten zu spielen" behauptet und versichert er, dass die Tarotkarten schon mehr als 2000 Jahre vor Christus, also noch vor der grossen Sintflut, erfunden wurden. Sie sollen während einer Zusammenkunft der Begründer der hohen Magie, unter Vorsitz von ERMETE TRISMEGISTO persönlich, kreiert worden sein. Man habe sie auf goldene Karten eingraviert und im Tempel von MEMPHIS aufbewahrt.
ELIPHAS LEVI, Abt, Wissenschaftler und Astronom, spricht in seinen Werken, die auf der Entzifferung der Hieroglyphenschrift basieren, von Arcani als identische Figuren, die auf die Vorhänge des Korridors, der sich im Inneren der grossen Kheopspyramide befindet, gezeichnet wurden.
Von dieser Vorlage leitete er seine berühmte astronomische Weissagung ab, die besagt, dass die Karten, nach ägyptischen Ritualen wachgerufen, eine zusammengehörende Harmonie mit Zahlen und Buchstaben ergeben und aus den Namen und Positionen der Planeten, mit ihren entsprechenden "beherrschenden Genen", auf 360° des Sternenkreises gebildet wurden.
Aber wir wollen noch einmal zurückkehren in die Vergangenheit, in die Zeit um 1300 - 1350.
Die indischen Zigeuner begannen mit ihren Wanderungen und teilten sich in zwei Sippen. Die eine Hälfte machte sich auf in Richtung Balkan, die andere erreichte Ägypten. Wahrscheinlich kamen die Zigeuner auf dieser Reise in Kontakt mit der Thematik der Esoterik.
Es wurde beobachtet, dass neben den typischen Berufen der Zigeuner, wie Schmied, Tänzer oder Pferdezüchter, auch der Beruf des Sehers dazukam.
Leider war es so, dass sowohl das Kartenlegen, als auch das Handlesen in diesen Jahrhunderten von der Inquisition verfolgt wurde und somit für lange Zeit ausschliesslich das Vorrecht der Zigeuner blieb. Am Ende dieser kurzen Geschichte kommen wir auf den Punkt:
Der esoterische Symbolismus des Tarots stammt aus dem alten Ägypten und wurde dank der ägyptischen Kartenlegekunst in den Prototyp der indianischen Spielkarten eingefügt.
Es ist unabdingbar, noch einmal den Abt ELIPHAS LEVI und seine Hypothese, die uns zu dem Tempelorden bringt, zu erwähnen. Auch PHILIP der Schöne bringt den Tempelorden ins Gespräch.
Seiner Meinung nach brachte dieser Orden die Karten und die alten Weisheiten auf europäisches Territorium, genauer gesagt nach Frankreich. Dort wurden die berühmten französischen Karten geboren, das TAROT von MARSEILLE.
Die Karten - Arcani des Tarots
" Tarotkarten sind 78 Knochen der Wahrheit " ( Maurice Magre )
Die Archetypen unserer menschlichen Seele erzählen uns eine Geschichte. Unsere Geschichte, den Symbolen gegenüber, die uns in Kontakt mit einer Bewusstseinsstufe bringen, die nur schwer zugänglich ist. Dieses Niveau ist weit entfernt von unserer gewohnten Fähigkeit, die Dinge zu verstehen. Es gelingt uns höchstens ab und zu im Traum, uns ihm zu nähern. Träume und Symbole des Unterbewusstseins wecken unsere schlafenden Gefühle und unsere verschlossenen Intuitionen des modernen Lebens. Auf diese Weise erlauben sie es uns, mit diesem hohen Niveau des Unterbewusstseins in eine Beziehung zu treten.
Die Karten, Arcani des Tarots, sind allein schon eine Summe aller esoterischen Traditionen. Man kann sie lesen, wie die Seiten eines Buches, das uns auf einen Spaziergang in unser eigenes ICH einlädt.
In der Tat ist jeder Arcanus ein Vorhandensein für sich; eine entschlüsselbare Wahrheit auf zwei Ebenen; eine geistig, die andere materiell.
Die 78 Arcani, die das Kartenbündel bilden, sind in zwei Teile geteilt: 22 grosse Arcani und 56 kleine.
Die grossen Arcani widerspiegeln die grossen Mysterien, das göttliche Prinzip, den inneren Kamin, die Kraft der Natur, das Schicksal. Sie zeigen, welche Energie gebraucht oder beherrscht werden muss, um das Eigenbewusstsein zu erreichen. Dank dieses Eigenbewusstseins ist es möglich, die Welt kennenzulernen und Fortschritte im Leben zu machen, indem man mit Klarsicht die Gesetze des Universums beachtet.
Die kleinen Arcani, die schlussendlich 56 modernisierte Karten für Spiele, wie Canasta oder Romeé sind, stellen in der Kartenlegekunst die kleinen Mysterien dar. Sie präsentieren die kleinen Gegebenheiten des Lebens, die Zusammentreffen, die familiären Ereignisse oder die persönlichen Botschaften, Notizen, Erfolge und Misserfolge im beruflichen Bereich, aber ohne "schicksalhaftes Gewicht".
Mit wenigen Worten: Ihre Symbolik ist persönlich und repräsentiert die neuere Zeit.
Es existieren keine positiven oder negativen Karten. Diesen Gedanken muss man zurückweisen, sonst befindet man sich schnell im totalen Chaos. Wir müssen die Arcani akzeptieren, lesen, wie YIN und YANG, wie den Schatten und das Licht. Wir müssen uns vor Augen halten, dass ein Arcanus seine Funktion nur im Zusammenspiel mit den benachbarten Arcani erfüllen kann.
Die Arcani des Tarot antworten auf unsere Fragen, aber auch auf Fragen von anderen und über andere. Oft leisten sie Widerstand, weigern sich, eine Antwort zu geben. In diesem Fall müssen wir diese Entscheidung respektieren.
Die Gründe dafür können nämlich in der Tat eine Schutzfunktion dem gegenüber, der sie befragt oder auch der Zukunft gegenüber sein. Dies vor allem, wenn es um Gesundheitsfragen oder um die Lebenserwartung geht.
Oft bleibt die Frage auch unbeantwortet, wenn es sich um boshafte Neugier einem anderen gegenüber handelt.
Jegliches Legen der Arcani begreift sich als Phänomen der Weissagung. Es bedarf allerhöchster Konzentration, es darf nie von eigenen Ängsten oder Trugbildern beeinflusst werden
Kartenlegen oder Kartenlegenlassen ist kein Spiel, kein Zeitvertreib; es ist eine ernsthafte Angelegenheit und ein ganz besonders heikler Moment, versteckt in einem mysteriösen Licht.
Nur diejenigen, die all das respektieren werden Resultate erhalten.
Seit einigen Jahren breitet sich das Tarot überall aus. Tausende haben ihre Kräfte der Weissagung entdeckt. Zahlreiche Künstler haben ihre eigenen Kartenbündel kreiert und neue Moden und Bedeutungen in der Auslegung erfunden. Kommerz und Konsum nehmen ihren Platz ein. Jede Epoche hat ihre "Mode", die kommt und geht.
Aber die Wahrheit des Tarot und im Tarot ist nur eine - seit jeher und für immer.
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