Navigation
Berater finden
Berater des Tages
Artikel
Leben ist ein immerwährender Fluss von Energie und deshalb ständig in Bewegung.
Wie jeder Fluss durch Äste oder Felsbrocken behindert werden kann, wird auch der Lebensfluss des Menschen durch Ängste, Zweifel und negative Gefühle in der freien Bewegung behindert.
Diese Blockaden bewirken, wenn sie länger andauern, Schmerzen und können die Wurzel einer ernsthaften Erkrankung sein.
Es hat sich gezeigt, dass sich der menschliche Energiefluss an einigen Körperteilen des Menschen widerspiegelt und, dass durch Massage oder Druck das ungehinderte Fliessen unterstützt werden kann.
Die Fusszonenmassage ist die bekannteste Methode. Wie aber wirkt diese Massage?
Die Füsse zeigen ein Bild davon, wie wir in der Welt stehen und, wie ausgeglichen wir mit dem eigenen Selbst umgehen.
Ein schwerer, unbeweglicher Fuss spricht für eine starre Haltung oder einen unbeugsamen Charakter. Schwache Füsse deuten darauf hin, dass der Besitzer unsicher und schüchtern ist. Unsere Redewendungen geben einen deutlichen Hinweis darauf, wie unser Verhältnis zur Wirklichkeit und zur Welt ist. „Auf den eigenen Füssen stehen“, „beide Füsse auf dem Boden haben“, „einen Fuss vor den anderen setzen“ oder „wissen, wo man steht“ drücken einen konkreten Standpunkt aus.
Aus diesem Winkel starten wir die Aktionen, um Probleme und Schwierigkeiten zu lösen.
Die Füsse sind das Fundament, auf dem wir unser Gleichgewicht finden und von dem aus wir nach oben streben.
Von einem Menschen, der einen guten Bezug zur Wirklichkeit hat, sagen wir, er sei „erdverbunden“. Wir sprechen von „entwurzelt“, wenn wir uns verloren oder von anderen Menschen abgeschnitten fühlen.
Die Füsse sind die Verbindung zwischen Erde und den höheren Bereichen unseres Seins.
Jede Energie muss geerdet sein, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Unsere Füsse symbolisieren diese Erdung.
Die Art, wie wir gehen und das Gleichgewicht halten, zeigt den Weg und die Richtung an, in der wir uns bewegen. So gesehen sind die Füsse ein Abbild unseres ganzen Seins.
Schon vor fünftausend Jahren hat sich in China eine medizinische Betreuung herausgebildet, die den ganzen Menschen einbezog und nicht nur eine Sammlung von Einzelteilen. Krankheit wurde als Unausgeglichenheit oder Blockierung des Lebensflusses „Ki“ angesehen.
Das Ziel der Behandlung war, diese Energieblockaden wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Man fand heraus, dass jedes Organ des Körpers auf einer der verschiedenen Energiebahnen, den Meridianen, durch Druck oder Massage behandelt werden kann.
Einige der sensibelsten Reflexpunkte befinden sich an den Füssen, den Händen und am Ohr.
Wenn Krankheit vorliegt, können wir einen zugehörigen Reflexpunkt an den Füssen finden, in dem Schlackstoffe abgelagert sind, die sich in Form von feinen Säurekristallen in den Energiebahnen bilden und auf Druck mit Schmerz reagieren.
Durch Massage der Füsse werden diese Kristalle aufgebrochen und die Energie kann wieder unbehindert fliessen. Bei der Behandlung kann ein kurzer, stechender Schmerz auftreten, wenn die Energie freigesetzt wird.
Die Energie, die unser Sein zu einem lebendigen Ganzen macht, ist die Energie, die unsere Gesundheit erhält. Wenn sie frei und ohne Behinderung fliessen kann, fühlen wir uns wohl und in Harmonie. Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit.
Jede Krankheit ist eine Unausgeglichenheit, eine Stauung dieser Energie.
Die Massage wirkt unabhängig davon, ob wir daran glauben oder nicht. Daraus kann geschlossen werden, dass ein Grossteil der Heilung von Krankheit durch Loslassen geschieht. Die Anregung der Energie und insbesondere die Auflösung der Blockaden aktiviert die Heilkraft des Menschen.
Eine Heilung von körperlichen Beschwerden bedeutet immer auch eine innere Wandlung.
Die Lebenskraft steuert gleichzeitig die innere Bewegung und gibt Gewähr, dass keine nachteiligen Veränderungen stattfinden.
Selbst, wenn tief eingefleischte, negative Muster an die Oberfläche kommen und aufgelöst werden, wird das Gleichgewicht aufrecht erhalten. Wenn das Gesetz der Heilung zur Auswirkung kommt, kann es geschehen, dass es uns scheinbar schlechter geht oder sogar vergangene Krankheiten oder Störungen wieder zum Vorschein kommen.
Die Erfahrung zeigt jedoch, dass dies immer nur in sehr stark abgeschwächter Form geschieht, bevor die endgültige Heilung eintritt.
Es ist die Lebensenergie, das Ki, die diese Regression bewirkt und, wie schwierig die Wandlung auch sein mag, es geschieht immer zur rechten Zeit.
Oft ist die Wandlung für den Betroffenen selbst nicht fühl- oder wahrnehmbar. Vergleichbar mit dem Wachsen einer Blume. Wir wissen, dass sie wächst, aber wir können dem Wachstum nicht zuschauen.
Freunde und Bekannte sind meist die ersten, die eine Veränderung der Persönlichkeit feststellen. Wir selbst nehmen die Wandlung nicht wahr, weil sie von tief innen kommt und wir selbst diese Wandlung sind.
Darüber hinaus erinnern wir uns oft nicht daran, wie wir früher waren und mit welchen Schwierigkeiten wir gekämpft haben.
Die Lebenskraft heilt, mit Hilfe der Fusszonen-Massage, von innen heraus. Manchmal verändert sich am äusseren Krankheitsbild nicht unmittelbar etwas. Doch die innere Geisteshaltung, die der Krankheit zu Grunde liegt, kann sich wandeln, und dies wirkt sich, nach einiger Zeit, auch körperlich aus.
Bei der Fusszonen-Massage werden immer wieder bemerkenswerte Wirkungen festgestellt.
In weiten Teilen der Welt ist die Massage eine voll anerkannte medizinische Behandlung. Angefangen bei Migräne, Verstopfung, Geschwüren, Entzündungen, bis zu Angina und Bronchitis kann die Massage eine wertvolle Unterstützung zur Heilung leisten.
Bei ernsthaften körperlichen Erkrankungen und psychischen Störungen muss auf die Fusszonenmassage verzichtet werden. Ein Arztbesuch drängt sich dann auf.
Christopher Maas




